Destination Bénin: Begeisterung für thematischen Tourismus
Bénin liegt in Westafrika in der tropischen Zone zwischen dem Äquator und dem Wendekreis des Krebses und wird im Norden durch den Fluss Niger begrenzt, der es von der Republik Niger trennt.
Bénin liegt in Westafrika in der tropischen Zone zwischen dem Äquator und dem Wendekreis des Krebses und wird im Norden durch den Fluss Niger begrenzt, der es von der Republik Niger trennt. Im Nordwesten grenzt es an Burkina Faso, im Westen an Togo, im Osten an Nigeria und im Süden an den Atlantischen Ozean. Bénin, ein Land der Kultur und touristischer Reichtümer, ist ein Land des kulturellen Austauschs. Es bewahrt eine reiche jahrhundertealte Kulturtradittion.
Das kulturelle Erbe Bénins umfasst Denkmäler und Stätten aller Art: Königspaläste, traditionelle Siedlungen, Tempel und heilige Wälder, alte Forts und Handelsstützpunkte, afrobrasilianische und koloniale Gebäude usw. Im alten Dahomey hatten Kolonialverwalter bereits einige Orte bemerkt und notdürftig hergerichtet, wie Grand-Popo, die Bouche du Roy (Mündung des Flusses Mono) oder Ganvié. Aber seit kurzem ist ein neues äußerst ehrgeiziges Tourismousprojekt dank der Tourismusagentur ''VOYAGES MODESTES'' entstanden.
''VOYAGES MODESTES'' ist in Bénin ansässig und spezialisiert sich auf Tourismus in deutschsprachigen Regionen Afrikas. Sie organisiert Urlaubsreisen mit Effizienz und Leidenschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Annäherung der Völker und damit auf einem Tourismus in menschlichem Maßstab mit konkurrenzlosen Preisen. Es ist eine Agentur, die notwendige und unerlässliche Fachkompetenzen im Tourismus- und Kulturbereich vereinigt. Diese Fusion von Tourismus + Kultur ist das Ergebnis eines Projekts mit sehr breiter Öffnung gegenüber der beninischen und ausländischen Bevölkerung. Das Ziel dieser Organisation ist einfach: schöne Begegnungen schaffen, die das Format des üblichen Kulturbesuchs erneuern, der normalerweise einer Elite von Kennern vorbehalten ist. Seit Jahren arbeitet die Agentur ''VOYAGES MODESTES'' daran, das Tourismuspotenzial Bénins hervorzuheben. Sie bietet Besuchern tausendundeine Gründe, Bénin in seiner reichen kulturellen Vielfalt zu durchreisen.
Bénin, ein enormes Tourismuspotenzial
Bénin verfügt über ein vielfältiges und noch funktionierendes Kulturerbe. Das Land ist eine Konzentration von allem, was Afrika zu bieten hat: Sonne, Sandstrände, Meer, Naturparks, Berge, Seen, Dörfer, ethnische Gruppen, wilde Fauna und Flora. Was das Wesen des Reiseziels Bénin ausmacht, ist jedoch sein historisches, ästhetisches, künstlerisches und kulturelles Erbe. Ein einzigartiges Erbe, das sich durch traditionelle Rhythmen und Tänze sowie durch Vodou, die Ureligion von Danxomè, überall in der Welt verbreitet hat.
Was tun, um das Unsichtbare sichtbar zu machen?
''VOYAGES MODESTES'' führt uns ins Herz einer Tourismusreise in das Universum der Rhythmen und traditionellen Tänze des reichen kulturellen Erbes Bénins. Bénin ist eines der wenigen afrikanischen Länder, in denen traditionelle Rhythmen und Tänze eine vorherrschende Rolle im täglichen Leben spielen. Diese Vielfalt traditioneller Rhythmen entspricht der Logik der ethnischen Gruppierungen und geografischen Bereiche. Die wichtigsten sind Zinli - Akinta und Akohoun – Tchinkoumè – Toba – Agboutchebou – Kpanahoun. Sie werden auf verschiedene Weise gewürdigt und stellen die ersten Quellen der Freude je nach Region dar. Bénin ist ein Land, das für körperliche Ausdrucksformen durch Gesänge und Tänze bekannt ist, die mit Quellen der Königsherrschaft verbunden sind. Die große Vielfalt religiöser und ritueller Tänze trägt ebenfalls zum kulturellen Reichtum Bénins bei. Außergewöhnlich komplex und ausdrucksvoll sind diese traditionellen Choreografien, die bei besonderen Festlichkeiten wie dem Gani aufgeführt werden, das die Gemeinschaft der Baatombu vereint, aber auch bei zahlreichen improvisierten Festen. Dies veranlasst Reisende aus verschiedenen Kulturen, jedes Mal wenn die Gelegenheit sich bietet, dabei zu sein. Das Land überrascht auch durch seine kulturelle Vielfalt, die sich in Kulten und Traditionen ausdrückt, die für jede Ethnie besonders sind. Im Allgemeinen wird traditioneller Tanz in Bénin mit Schultern und Rumpf praktiziert. Obwohl sich traditioneller Tanz von Nord nach Süd in Bénin unterscheidet, gilt dies jedoch überall im Land.
Welche traditionellen Kulturtänze widerstehen noch der Zeit?
Wir können die Tänze Bénins in drei Kategorien einteilen:
Freudentänze: Diese afrikanischen Tänze werden bei verschiedenen Zeremonien oder Ritualen aufgeführt wie Hochzeiten, Geburten und bei den meisten Ereignissen, die das tägliche Leben in Bénin prägen. Je nach Region Bénins finden wir: Massé gohoun, Adjogbo, Agbadja, Kaka, Kunya, Tipinti, Fabenfé, Atchanoun, Sinssinnou. Königliche Tänze: Diese traditionellen Tänze berichten von Gottheiten und sprechen von ihnen. Wir haben Klulima, Idjombi, Houngan, Sato, Blékété, Chasseur, Adjogan, Linsouhoué, Agbéhoun, Kpodjiguêguê, Guèlèdè, Abikou, Têkê, Tchinkounmè, Zinlin, Zangbéto, Bourian. Vodou-Tänze: Dies sind heilige, wilde, bunte, ergreifende Tänze, die die verschiedenen Gottheiten evozieren, die für den Himmel, die Erde, die Luft, das Glück usw. verantwortlich sind. Diese afrikanischen Vodou-Tänze heißen: Sakpata, Hêviosso, Tchango, Egoun-goun, Dan, Kokou, Ganbada. Das Land besteht aus zwei geografischen Bereichen: Der Norden, der das Schicksal der Savannenvölker erlebte. Der Süden und die Mitte des Landes, die von der Geschichte der Völker des Golfs von Guinea geprägt sind. Bis zum 15. Jahrhundert ließen sich viele Savannenvölker im Norden nieder: Bariba oder Baatombu, Dendi, Djerma, Groussi, Haoussa, Mossi, Paragourma und Peuls. Während sich Küstenpopulationen im Süden und in der Mitte niederließen: Fon und Aja oder Adja, Ewé, Gen, Mina und Yoruba.
Wo kommen diese Rhythmen her?
Der afrikanische Tanz Bénins wird stark von den Ursprüngen beeinflusst. Von Nord nach Süd Bénins ist dies also bei den Freudentänzen der Fall. Der Tanz Massé gohoun. Dieser Tanz stammt aus Avrankou, einer Region im Westen Bénins, wenige Kilometer von Porto-Novo entfernt. Dieser Tanz orientiert sich an Szenen aus dem täglichen Leben: Essen, Streiten, sich vergnügen, arbeiten und sich Zeit nehmen, das Leben zu genießen. Es ist ein besonders belebter Tanz. Die afrikanischen Tänze aus dem Süden Bénins: Adjogbo, Agbadja und Atchanhoun. Adjogbo war ursprünglich ein Trauertanz, wird aber auch zu Freudeanlässen aufgeführt. Dieser afrikanische Tanz ist sehr choreografiert, die Tänzer führen synchronisierte und manchmal akrobatische Bewegungen auf. Agbadja war ursprünglich ein Tanz der Fischer aus Ghana, die sich nach einem langen Arbeitstag trafen. Dieser Tanz ist abwechselnd langsam, leicht und dann brutal energisch. Dieser Tanz wird mit starken Schulterbewegungen interpretiert. Atchanoun ist ein Tanz, der nach der Ernte aufgeführt wurde. In der Region OUENE (an der Grenze zum Niger): Der Tanz Kaka. Kaka ist sowohl ein Freudentanz als auch ein ritueller Tanz, dieser Tanz wird mit Bambusstücken aufgeführt, die gegeneinander geschlagen werden, um den Rhythmus zu erzeugen. Der Tänzer ist gleichzeitig der Spieler des Musikinstruments.
In Richtung Norden Bénins in der Region Atacora können wir vom Tipinti sprechen: Die Tänzer tragen kleine Röcke aus Perlen und tragen einen Gürtel mit Glöckchen an den Knöcheln. Dieser Tanz wird nach den harten Arbeiten bei Hirse und Sorghum aufgeführt. In der Region Parakou und in Richtung Norden Bénins, der Tanz Tèkè. Dieser Rhythmus wird auch ''Stocktanz'' genannt, da er mit zwei Stöcken in der Hand ausgeführt wird. Der Ton, der durch die zwei aufeinander schlagenden Stöcke erzeugt wird, macht die Besonderheit dieses Tanzes aus. Der Tänzer ist entweder in ''chaya'' oder in einem Rock gekleidet, der aus mehreren auf den Kopf gelegten Wickeln besteht und mit einem Turban umwickelt ist. Er wird sehr langsam ausgeführt. Im Nordwesten Bénins ist Kunya ein Tanz aus der Region Toukountouna. Das Volk der Waama führt es bei festlichen Zeremonien auf. Dieser traditionelle Volkstanz wird ausschließlich von Frauen im Kreis aufgeführt, die sich nach sorgfältiger Schminke Wickel um die Taille binden oder kleine Röcke tragen und bleiben beim Aufführen nahezu halbnackt. Dieser Tanz wird von einer Bewegung der Körperschüttelung und besonders der Hände in fast alle Richtungen begleitet. Dieser Rhythmus wird von Handeklatschen und Instrumenten wie Trommeln und Pfeifen begleitet. Wenn die Behauptung kultureller Identitäten jeden Fortschritt bedingt, spielen beninische traditionelle Tänze immer noch eine vorherrschende Rolle in der Struktur dieser sehr vielfältigen Gesellschaft.
Mit welcher Agentur und wie organisiert man eine thematische Reise nach Bénin?
''VOYAGES MODESTES'' kann sich bei Gelegenheit Ihrer Reise bereit erklären, ein Spektakel traditioneller Tänze zu organisieren, das Ihnen den verlockenden Rhythmus der Traditionen BÉNINS erleben lässt. Unser letzter Halt wird in der mystischen Welt des Vodou-Kultes sein. Heute ist das Geheimnis dieses Vodou-Kultes noch intakt und wird von den Wächtern der Tradition sorgfältig gepflegt. Bénin gilt als die Wiege des Vodoun, und mehr als die Hälfte der beninischen Bevölkerung praktiziert diese Traditionelle Religion, die manche auch Animismus nennen. Dieser Animistenkult bleibt heute sehr lebendig im Land. Die zahlreichen rituellen Zeremonien werden von Gesängen, Trommeln, Tänzen, Gebeten und Opfergaben an Fetische begleitet. Diese Praktiken sind seit Jahrhunderten in den Traditionen der Völker verankert, und für viele Touristen sind sie einer der interessantesten Aspekte der zu erkundenden Kultur. Dieser animistische Kult bleibt heute sehr lebendig im Land. Die zahlreichen rituellen Zeremonien werden von Gesängen, Trommeln, Tänzen, Gebeten und Opfergaben an Fetische begleitet. Die Beziehung des Individuums zu den Gottheiten des Vodoun manifestiert sich durch Trancen, einen der spektakulärsten Aspekte dieses Kultes. Heute finden sich kulturelle und religiöse Praktiken im Zusammenhang mit Vodoun in den meisten Ländern, die von Afrodeszendenten bevölkert sind: Brasilien, USA, Haiti, Kuba usw. Es gibt Anhänger von Hêviosso, dem Gott des Donners, von Sakapta, dem Gott der Erde, von Mami Wata, der Wassergöttin, von Gambada, einem Gott, der Reichtum bringt. Es gibt auch beeindruckende Zangbeto, die Wächter der Nacht. Die Vodounsi, Namen der Initiierten, tanzen zum Klang von Trommeln und Gongs, nach Rhythmen, die jeder Gottheit eigen sind. Diese Männer, diese Frauen, diese jungen Menschen, sind an ihren Wickeln und ihrem Schmuck aus Ketten und Armbändern erkennbar, die ebenfalls für jeden Kult besonders sind. Wenn die Religion uralt ist, ist das Vodou-Fest in Bénin neueren Datums. Es wurde 1994 vom früheren Präsidenten Nicéphore Soglo institiert und 1998 unter Mathieu Kérékou zum Feiertag erklärt. Ein nationaler Feiertag, der jeden 10. Januar im gesamten Land gefeiert wird, und dies in einem Land, wo Voodoo geboren wurde. Diese Religion wird um die Geister der Natur (Wasser, Feuer, Luft, Erde) und der Ahnen aufgebaut, die man „Vodoun" nennt. Es ist eine Gelegenheit für die Anhänger, sich zu treffen, ihre Gottheiten hervorzubringen und zu tanzen. Die Vodoun sind Geister, die überall sind. Durch diese vergötterten Geister, die in einem Vodou-Pantheon zusammengefasst sind, kommunizieren die Initiierten mit Gott, einem Schöpfergott, der über allem steht.
Heilige Masken: Welche Bedeutung haben sie im täglichen Leben der Beniner?
Nach Bénin zu reisen und sich der Spektakel heiliger Masken wie ZANGBETO, Egoun-goun und Guèllèdè zu entziehen, bedeutet, eine andere Facette dieses kulturellen Reichtums, wovon das Land überquillt, zu verpassen.
Zangbéto ist eine Maske, die in das Königreich Xogbonou, heute PORTO-NOVO, durch den ersten Herrscher, Tè-Agbanlin, eingeführt wurde. Sein physisches Aussehen zeigt eine Maske aus Pflanzenmaterial von oft konischer Form. In der Nacht spielt er die Rolle eines Wächters und sorgt für die Sicherheit der Stadt. Er regelt soziale Konflikte und kümmert sich um Umwelt- oder Abweichungsprobleme. Der mündlichen Tradition nach wäre der ''Zangbéto'' eine geniale Idee des Gründers des Königreichs Hogbonou, unterstützt durch seinen älteren Bruder, um wilde Bestien von ihrer Wohnumgebung durch das abschreckende Geräusch dieser Maske fernzuhalten. Die ''Zangbéto'' bilden eine geheime Initiationsgesellschaft, deren Chef der ''Kpakri Yawo'', ''Zangbéto'' in Avassa neben dem Palast ''Honmè'' installiert, ist. In der Nacht spielt er die Rolle eines Wächters und sorgt für Sicherheit und Ordnung in der Stadt. Die Musik, die den ''Zangbéto'' begleitet, ist das ''Gansou'' oder das ''Kaka''. Der ''Gansou'' (großer Gong) wird mit dem Gong und Schrott in sehr lautem Lärm gespielt. Das Kaka oder Holzrhythmus ist eine Musik aus Holzschlägen.
Unser nächster Halt ist vor dem Nonnenkloster der Wiedergänger in OUIDAH. Auch als Kouvito in der lokalen Sprache Fongbé oder Egoun-goun in der Yoruba-Sprache bekannt, ist die Maske Egoun-goun den Verstorbenen gewidmet. Sie ist den Männern vorbehalten, unterstützt durch eine ältere Frau mit außergewöhnlichen Kräften. Egoun-goun ist ein Kult yorubanischen Ursprungs, er repräsentiert die Gemeinschaft zwischen Lebenden und Ahnen. Er fand sich in dem Adja-Tado-Gebiet aufgrund von Militärsiegen oder Allianzen mit benachbarten Gruppen gemäß der Dynamik der Ansammlung von Kräften und der Aneignung der religiösen Kräfte anderer. Er ist oft mit einer Gottheit verbunden. Sie ist die Gottheit schlechthin dieses Kultes. Sie ist mächtig und sehr verehrt. Von den Masken Zangbeto und Égoun-goun zu Guèlèdè ist es nur ein Schritt. Diese Maske kann von Frauen je nach Bedarf herangezogen werden, da sie die Macht hat, ihre Wünsche zu erfüllen, besonders bezüglich der Fortpflanzung.
Das Gèlèdè, eine Identitätsfeier
Gèlèdè ist eine gemischte Gesellschaft, in der die Frau sowohl bei großen Entscheidungen als auch bei kleinen Details eine wichtige Rolle spielt. Frauen stehen in der Leitungskette unter Männern, sind aber oft in Harmonie mit ihnen. Das Gèlèdè (ausgesprochen Guèlèdè) zeichnet sich durch prächtige Kostüme aus. Dies sind Masken, die Frauen darstellen, aber von Männern getragen werden. Die Maske erscheint, um individuelle, familiäre (Unfruchtbarkeit, Krankheit, Tod, Flüche...) oder kollektive Probleme wie Naturkatastrophen zu lösen. Man kann sie auch bei wichtigen Ereignissen bewundern: Hochzeiten, Einführungen.
Diese Möglichkeiten sind, in mehr oder weniger großer Zahl, in den meisten Städten unseres Landes vorhanden, die die Tourismusagentur ''VOYAGES MODESTES'' für Sie durchquert. Ihre Aufwertung ermöglicht es, die touristischen Angebote Bénins qualitativ und quantitativ zu stärken.
Angesichts der touristischen Ressourcen, über die Bénin verfügt, der politischen Stabilität und des sozialen Friedens, die dort herrschen, und der Verbesserung des Geschäftsklimas bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für die Entwicklung des Tourismus durch die Aufwertung unserer touristischen Reichtümer zur Stärkung und Diversifizierung der Produkte, die das aktuelle Angebot bilden, unter Berücksichtigung der Stärken und Schwächen, Chancen und Grenzen dieses Angebots für die Einführung neuer touristischer Produkte oder komplementärer Produkte.


